Das Monitoring bei Erwachsenen

Transkutanes Blutgas-Monitoring zur Überwachung von Zustandsveränderungen bei erwachsenen Patienten

Sofern akute Änderungen des Patientenstatus frühzeitig erkannt werden, kann darauf adäquat reagiert werden. Dies gilt für Patienten in einer Vielzahl von klinischen Situationen, in denen eine ausreichende Ventilation und Oxygenierung von Bedeutung sind.

Das transkutane Monitoring ist wichtig -insbesondere in Situationen, in denen ein CO2-Monitoring zur Bestimmung des respiratorischen Patientenstatus generell  von Bedeutung ist, z. B. bei einer nichtinvasiven Beatmung, Sauerstoff-Behandlung und bei permissiver Hyperkapnie.

Schon gewusst? Das nichtinvasive pCO2-Monitoring …

  • … liefert kontinuierliche Informationen über Patienten mit respiratorischem Shunt oder Ventilations-/Perfusions-Diskrepanz
  • … erkennt Hyperkapnien bei Patienten mit assistierter  Sauerstoff-Versorgung
  • … hilft bei der Einstellung von Beatmungsparametern und beim Weaning

Die Überwachung der Sauerstoff-Sättigung (SpO2) gehört in vielen klinischen Situationen zum Standard-Monitoring. In Verbindung mit der Messung des transkutanen pCO2 liefert es ein vollständiges Bild des Ventilations- und Oxygenierungs-Status eines Patienten.

Ein pCO2-Monitoring von hyperkapnischen Patienten während der Therapiephase ermöglicht eine Früherkennung von Veränderungen im ventilatorischen Status und kann eine CO2-Retention verhindern.